Fotografie als Form der Meditation Die bloße Konzentration aufs Wesentliche

… unabhängig davon, dass mich die Fotografie als solche bereits vor dem Erwerb meiner ersten DSLR interessierte, suchte ich ein Hobby, dass mich beinahe dazu zwingt jeden nicht essentiellen Gedanken auszublenden. Die Attribute Konzentration, Hingabe oder gar Meditation waren ganz klar meine Treiber gewesen.

Eine in der Tat gewagte These beim Fotografien von Meditation zu sprechen.

Mit dem Fokus auf genau einen Gedanken und sich dabei allein von den Elementen der Natur sowie den eigenen Sinnen leiten zu lassen, heißt für mich zu meditieren. Die Körperhaltung kann dann selbst bei einem Fotografen in eine optisch schmerzhafte Anmutung ausarten. Leider trägt die Haltung vor, während und nach der Betätigung des Auslösers keinen metaphorischen Namen.

Lasst mich kurz erklären, warum genau ich diesen Vergleich gewählt habe:

Für mich beginnt das bloße Fotografieren erst, wenn ich mich in einem gewissen Maße fallen lassen kann, Hingabe dem Thema, der Umgebung und damit der Sache als solches gegenüber. Ich würde mich jetzt nicht als besonders kreativ bezeichnen, doch möchte ich damit meinem zerstreuten Geist die Möglichkeit geben einmal zu pausieren und allein meinen Sinnen die Arbeit zu überlassen. Ich denke Emotionen rahmen die Aufnahme. Physikalische und somit sachliche Gesetzmäßigkeiten sind Teil der Rechnung, jedoch sind diese eben nur ein Teil – je nach Gusto variiert dieser.

 

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